Das vermarkten einer One-Man-Band

Wenn man eine One-Man-Band gründet, muss man sich nicht nur selber um das Spielen und Aufnehmen kümmern, sondern auch um die Vermarktung. Lange hat sich in dieser Hinsicht alles um Konzerte, Poster und Auftritte gedreht, doch das ist nicht mehr der Fall. Das Internet hat Musikern viele neue Vermarktungsmethoden geboten, auf die sie einfach zugreifen können.

Die Digitalisierung hat auch die Musikwelt nicht verschont. Statistiken zufolge steigen die Umsätze am digitalen Musikmarkt ständig. Nicht nur die Musikverkäufe erleben einen Boom, sondern auch die Vermarktung.

Veröffentlichen, vermarkten und verkaufen

One-Man-Bands, die ohne einen Plattenladen starten möchten, haben viele Möglichkeiten:

  • Soziale Medien: Die sozialen Netzwerke ermöglichen es Musikern, Fans aus der ganzen Welt zu erreichen. Plattformen wie Facebook machen es sogar möglich, Musik ohne gebührenpflichtige Werbung an den Hörer zu vermitteln. Nicht nur Facebook kann man für diese Zwecke nutzen, sondern auch Plattformen wie Twitter. Egal ob man den Fans ein Mini-Konzert aus dem Wohnzimmer oder einen Live-Chat bietet, die Möglichkeiten sind endlos.
  • Eine eigene Webseite: Viele One-Man-Bands lassen sich eine professionelle Webseite erstellen oder, wenn sie die Zeit dazu finden, erstellen sie diese selbst. Diese Webseiten beinhalten in der Regel Musik, Fotos, Informationen zur Band und interessante Blogartikel. Musiker, die noch einen Schritt weitergehen möchten, benutzt SEM und SEO, um aus der Masse hervorzustechen. Die Konkurrenz ist groß und es ist nicht immer einfach dafür zu sorgen, dass man online entdeckt wird.
  • Digitale Veröffentlichung: Musiker können heutzutage ganz ohne Plattenlabel ihre Musik an die Fans bringen. Dafür gibt es mittlerweile spezielle Plattformen, die nur dafür konzipiert wurden. Ein gutes Beispiel hierfür ist Feiyr. Musiker können sich auf dieser Plattform kostenfrei registrieren und das Benutzerkonto durch eine einmalige Zahlung aktivieren. Sobald der Künstler die Musik hochlädt, sorgt Feiyr dafür, dass sie auf Webseiten wie Audible, Amazon, Music Key, Spotify und anderen angeboten wird. Die Webseite behält zwanzig Prozent der Erlöse, während der Rest an den Musiker geht.

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